Die Fürsorge des Dienstherrn ist ein wesentlicher Baustein der Wertschätzung der eigenen Beschäftigten. Da wäre es zu erwarten, dass zumindest den „Corona-Helden“ der Rücken während der Arbeit in puncto Beihilfe freigehalten wird.

Jedoch häufen sich die Beschwerden bei den UNABHÄNGIGEN über eine nicht fristgerechte Bezahlung der offenen Arztrechnungen. In einem Fall hat ein Kollege Außenstände in Höhe von 20.000 Euro für die Behandlungskosten seines Kindes.

Während die Beschäftigten unserer Behörde also ihren Dienst verrichten, müssen sie sich nebenbei noch Gedanken darüber machen, dass sie ihre Rechnungen bezahlen können. Bearbeitungszeiten für Beihilfeanträge von u.a. 60 Tagen sind unverantwortlich und nicht hinnehmbar und die fehlende Digitalisierung im Landesverwaltungsamt tut ihr Übriges.

Mit einer Stundung der Rechnungen können zwar Zahlungszeiträum nach hinten geschoben werden Guam find phone , jedoch spielt nicht jeder Abrechnungsdienstleister dabei mit. Da mag es auch nicht trösten, dass die Beihilfe-App bis zum 4. Quartal dieses Jahres fertiggestellt werden soll. Der Bedarf die Rechnungen zu bezahlen besteht jetzt!

Insofern ist es unverständlich, dass erst die Zahl der Mitarbeitenden in der Beihilfestelle massiv heruntergefahren wurden und diese nun in Samstagsarbeit die Arbeit wieder aufholen sollen.

Vielleicht könnte man ja Corona-Hilfen auch für Beihilfeberechtigte einführen, gerne auch als Vorschuss, damit die Betroffenen ihre Rechnungen bezahlen können, um nicht in Verzug zu geraten? Eine Denksportaufgabe für die Senatsverwaltung für Finanzen.