Obwohl die UNABHÄNGIGEN ihr Wahlergebnis von 2016 verbessern konnten, wird der Vorsitz nun nicht mehr von uns gestellt. Bei der Konstituierung des Gesamtpersonalrates am 10.12.20 zogen es die Listenmitglieder der DPolG vor, mit der GdP zu koalieren und bildeten eine Zählgemeinschaft, die es ihnen ermöglichte, den kompletten Vorstand, den Vorsitz als auch die Freistellungen zu bestimmen.

Die UNABHÄNGIGEN hatten in den zuvor stattgefundenen Koalitionsgesprächen der DPolG zwei und dem BDK eine Freistellung im GPR angeboten, womit sich jede Liste mit ihrem Wahlergebnis im Vorstand wiedergefunden hätte.
Letztendlich entschieden sich die Listenmitglieder der DPolG, das 2016 gebildete Bündnis zu beenden. Obwohl es bundesweit keine Bündnisse zwischen GdP und DPolG gibt, gingen sie eine Koalition in der Hauptstadt ein und erhielten ebenfalls nur zwei Freistellungen im Gesamtpersonalrat. Ein Mehrwert hat sich dadurch für die Liste der DPolG nicht ergeben. Der BDK ist nicht mehr im Vorstand/Freistellung vertreten.

Die UNABHÄNGIGEN konnten sechs Sitze in der Beamtengruppe und drei Sitze in der Gruppe der Arbeitnehmer gewinnen. Trotzdem wurde lediglich ein Vorstandsmandat ohne Freistellung den UNABHÄNGIGEN zugestanden.
Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Kraft für die bevorstehenden Aufgaben.

Die UNABHÄNGIGEN im Gesamtpersonalrat werden die kommenden vier Jahre nutzen, um zu beweisen, dass Personalratsarbeit auch ohne Freistellungen erfolgreich sein kann.
Mit unserem neuen Newsletter werden wir über unsere Anträge und Initiativen im Gesamtpersonalrat berichten.